Kevin Niedergriese neuer AG-Sprecher Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
Im Rahmen einer gut besuchten Jahreshauptversammlung der Juso-Arbeitsgemeinschaft Haspe im Markanaheim wählte der SPD-Nachwuchs am 6. April einen neuen AG-Vorstand.
Einstimmig wählten die jungen Sozialdemokraten Kevin Niedergriese (23) zum neuen AG-Sprecher. Als Stellvertreter stehen ihm David Nebe, Alisa Weil und Marc Stricker zur Seite. Den AG-Vorstand komplettieren Pascal Nebe (Schriftführer), Christian Thieser (Organisationsobmann), Mehmet Tashdemir (Integrationsbeauftragter) und Mewand Sherzad (Aktionsplaner). Zu den ersten Gratulanten des neugewählten AG-Vorstandes gehörten sowohl Hagens Juso-Unterbezirksvorsitzender und Hasper SPD-Ratsherr Timo Schisanowski als auch der heimische Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer.
Bei der bisherigen AG-Sprecherin Katrin Thieser, die aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand, bedankten sich die Jusos für ihr mehrjähriges Engagement an der Spitze der Hasper Jungsozialisten.
Hasper Torhaus – Einmalige Chance und Aufbruchsignal
Inhaltlich beschäftigte sich der SPD-Nachwuchs schwerpunktmäßig mit den beiden für die Entwicklung des Hasper Stadtbilds wichtigen und aktuellen Themen „Hasper Torhaus“ sowie „Brandt-Brache“.
Das an der Stelle des bisherigen Hasper Bunkers von der Wohnungsgesellschaft GWG neugeplante Hasper Torhaus, welches als modernes Büro- und Geschäftshaus einen attraktiven Durchgang zwischen altem und neuem Hasper Zentrum herstellen soll, wird von der Hasper Juso-AG einschließlich des damit einhergehenden Abrisses des Bunkers begrüßt. „Im Projekt des neuen Hasper Torhauses sehen wir die durch Privatinvestition eröffnete einmalige Chance die ganze Hasper Innenstadt enorm aufzuwerten. In diesem Zusammenhang verstehen wir das Projekt auch als Startschuss, mit dem ein Aufbruchsignal für den ganzen Stadtteil gesetzt wird“ fasst Kevin Niedergriese gemeinsam mit dem Hasper SPD-Ratsherrn Timo Schisanowski das positive Meinungsbild der jungen Genossen vor Ort zusammen.
Brandt-Brache – Unternehmerfamilie Brandt in Mitverantwortung
Was die zukünftige Entwicklung der Brandt-Brache in Westerbauer angeht, so fordern die Jusos bei der Suche nach einer Gesamtlösung auch die Unternehmerfamilie Brandt stärker als bisher in die Mitverantwortung zu nehmen. Dabei ist mittlerweile auch ein Abriss, der mit circa 1,5 Millionen Euro zu Buche schlagen würde, in Betracht zu ziehen. „Wer wie Familie Brandt mit dem Standtort Haspe beinahe ein ganzes Jahrhundert gutes Geld verdient hat, den sehen wir heute auch in der unternehmerischen Verpflichtung die Realisierung einer attraktiven Nachnutzung des aufgegebenen Standorts aktiv voranzutreiben und damit auch zum Allgemeinwohl des ganzen Stadtteils Haspe beizutragen. Wer nach den vielen Jahren, in denen das mittlerweile ohnehin schon als Schandfleck verschriene ehemalige Betriebsgelände am Stadteingang Tag für Tag mehr herunterkommt, noch nicht begriffen hat, dass Eigentum auch verpflicht, der läuft Gefahr das Image der Marke ‚Brandt‘ am Heimatstandort Hagen-Haspe nachhaltig zu beschädigen.“ findet Kevin Niedergriese deutliche Worte.