Gäste im Düsseldorfer Landtag (von links): Kirsten Niesler. Hanna Senger, Marco Marcegaglia, Desiree Jacobi und Hubertus Kramer. Gevelsberg. Als im Frühjahr dieses Jahres die Planungen der WAZ-Gruppe zur Schließung der Redaktionen der Westfalenpost im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis bekannt wurden, herrschte tiefe Betroffenheit bei vielen Leserinnen und Lesern, die teilweise seit Jahrzehnten der WP die Treue hielten.
Gevelsbergs Bürgermeister Claus Jacobi, Landtagsabgeordneter Hubertus Kramer und die SPD versuchten damals in Übereinstimmung auch mit den anderen politischen Kräften sowie vielen Vereinen usw., dieses Schicksal abzuwenden.
Vergebens, denn die Spitze der WAZ-Gruppe hatte entschieden. Und die Betriebsräte rieten letztlich, die erzielten Ergebnisse mit zu tragen.
Der heimische Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer hatte damals mit den betroffenen Redakteurinnen und Redakteuren sowie freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der WP vereinbart, zu einem Wiedersehen einzuladen. Das fand am letzten Freitag (20. November) in Düsseldorf statt.
Knapp 15 Gäste begrüßte Hubertus Kramer zu einem etwa zweistündigen Besuch im Landtag, darunter die frühere Leiterin der WP-Redaktion Gevelsberg, Kirsten Niesler, ihren Stellvertreter Werner Bloemer mit Frau Sabine, Redakteurin Hanna Senger aus der WP-Redaktion Ennepetal und eine ganze Reihe von freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Die Besichtigung, die gemeinsame Diskussion und auch der anschließende Besuch der Altstadt gefielen den Gästen sichtlich gut und es war am wichtigsten an diesem Abend, dass die ehemaligen Kolleginnen und Kollegen sich wiedersahen. Kirsten Niesler und Werner Bloemer dankten Hubertus Kramer denn auch ganz herzlich, sich für diesen Zweck soviel Zeit genommen zu haben. Kirsten Niesler wörtlich: „Dass wir uns wieder sehen konnten, war wunderschön.“