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Hubertus Kramer (MdL).

Nachrichten :

01.09.2010 19:28 Sparpläne gefährden soziale Balance
Die Bundesregierung hat im Rahmen ihres Sparpakets die Halbierung der Städtebauförderung von rund 600 auf 300 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Eine Kürzung um 50% - das ist das Aus für viele Sanierungsvorhaben und Quartiersmanagements.

25.08.2010 18:40 Koalition reagiert endlich auf Datenschutzskandale
Nach dem Gesetzentwurf der Koalition wären die heimlichen Überwachungspraktiken, die Lidl, die Deutsche Bahn oder Burger King letztes Jahr für ihre Beschäftigen verwendet haben, erfreulicherweise nicht mehr erlaubt, dafür können Beschäftigte jetzt um so intensiver offen und permanent überwacht werden.

19.08.2010 17:00 Röslers Gesundheitspolitik ist sozial ungerecht und verantwortungslos
Mit dem Säumniszuschlag von bis zu 225 Euro pflückt die schwarz-gelbe Bundesregierung auch das letzte soziale Feigenblatt von den Zusatzbeiträgen.

13.08.2010 18:39 Chipkarte ist kein Ersatz für kostenfreie Kitaplätze
Die Chipkarte ist kein Ersatz für den gebührenfreien Zugang zu Bildungseinrichtungen. Viel wichtiger ist es, dass endlich ausreichend Kitaplätze und vor allem eine schrittweise Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung geschaffen werden.

12.08.2010 17:06 Schluss mit den Steuersubventionen für Niedriglöhne
Elf Milliarden Euro mussten allein 2009 aufgewandt werden, um Niedrigstlöhne durch ergänzende ALG-II-Leistungen aufzustocken. Damit muss endlich Schluss sein. Der Steuerzahler darf nicht länger die Geiz-ist-geil-Mentalität der Unternehmen subventionieren.

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Kindheit und Jugend :

Geboren wurde ich am 3. November 1959 in Lenhausen im Kreis Olpe als drittes Kind des Kaufmanns Erwin Kramer und der Hausfrau Ellen Kramer. Lenhausen war zur damaligen Zeit ein 1.400 Einwohner-Dörfchen im tiefen Sauerland. Da mein Vater aus einer Bauernfamilie stammte, sind mir aus der Kindheit Ernteeinsätze noch gut in Erinnerung. Ich besuchte die Volksschule in Lenhausen und anschließend das Jungen-Gymnasium in Attendorn.

 

Durch den frühen Tod meines Vaters im Jahr 1969 und andere familiäre Entwicklungen kam ich 1974 nach Gevelsberg. Das war für mich zunächst eine völlig andere Welt, und trotzdem fühlte ich mich hier vom ersten Tag an wohl. Ich besuchte das Gymnasium Gevelsberg und machte dort mit achtzehn Jahren mein Abitur. Meine Abiturfächer waren Deutsch und Englisch als Leistungskurse und Geschichte und Biologie als Grundkurse. Bereits während der Schulzeit begann ich, mich für die Interessen meiner Mitschülerinnen und Mitschüler zu engagieren: Einige Jahre war ich stellvertretender Schülersprecher am Gymnasium und Stadtschülersprecher in Gevelsberg.

 

Eine interessante Erinnerung an diese Zeit: Als Schülermitverwaltung organisierten wir mit riesigem Erfolg das erste große Schulfest am Gevelsberger Gymnasium. Unsere Entscheidung, den Erlös der Veranstaltung an die Menschenhilfsorganisation „amnesty international“ fließen zu lassen, löste bei einer Reihe von konservativen Lehrern Entrüstung und Protest aus. Bestätigt wurde diese Entscheidung allerdings kurze Zeit später, als „amnesty international“ den Friedens-Nobelpreis erhielt.

 

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